Chia – Aztekenkorn



Die alten Azteken waren fest überzeugt, dass dieses Getreide ihnen übernatürliche ENERGIE und KRAFT verleiht... Und möglicherweise tat es das auch - sozusagen.

Doch als die spanischen Konquistadoren das uralte aztekische Reich plünderten und zerstörten, ging dieser wahre Schatz von Lebensmittel fast mit den Azteken unter. In Spanien erhielt dieses Korn den Namen Salvia hispanica (Linné) und wurde dann weitgehend vergessen. Nur wenige Menschen in Europa und Amerika haben dieses wundersame Getreide in Ehren bewahrt und kultivieren und geniessen es bis heute.

Nun gut – bis hier ist das bloß eine nette und interessante Azteken-Legende, oder? Aber auf einmal änderte sich das, als ....

... als sich nämlich plötzlich 500 Jahre später die Wissenschaft dieses Nahrungsmittels annahm und die Forscher endlich zu untersuchen begannen. Und sobald die ersten Ergebnisse bekannt wurden, überstürzten sich die Ereignisse, den Forschern verschlug es fast den Atem, als sie die Zahlen sahen. Offensichtlich waren sie einer „Supernahrung“ einem ernährungsmäßigem Goldschatz auf die Spur gekommen.



Geschichte und Charakteristik

Das Chiakorn ist also die Supernahrung der Antike, die den Aztekenkriegern nach alten Berichten Kraft, Ausdauer und Vitalität verlieh. Ja, es ist tatsächlich das nährstoffdichteste dem Menschen bekannte Getreide. Chias extrem hoher Gehalt an Omega-3, Ballaststoffen und Antioxidantien schaffen außergewöhnliche Möglichkeiten zur Verbesserung von Gesundheit und Ernährung. Manche halten Chia schlicht für das perfekte „Functional Food“.

Chia (Salvia Hispanica L.) ist ein einjähriges Kraut aus der Familie der Lippenblütler. Chia Samen waren Kernelement in der Ernährung präkolumbischer Kulturen.

Chia war eine wichtige Anbaupflanze der Azteken und wurde in den Bergregionen von Westzentralmexiko bis Nordguatemala angebaut und wurde nur von Mais und Bohnen in Bezug auf die Bedeutung in ihrer Ernährung übertroffen. Dabei wurde Chia als Rohstoff zur Herstellung von Heil- und Nahrungsmitteln eingesetzt. Den alten Völkern waren die positiven Auswirkungen von Chiakorn offensichtlich bewusst, der Name kommt von dem Mayawort mit der Bedeutung „Was dich stark macht“.

Der modernen Wissenschaft ist es gelungen zu erklären, warum alte mittelamerikanische Zivilisationen Chia als Basis ihrer Ernährung betrachteten und warum es wieder stärker in die moderne Gesellschaft eingeführt werden sollte. Historisch werden Chiasamen auch geröstet und zu Mehl, der „Pinole“ gemahlen, das dann mit Wasser gemischt zu Brei oder Kuchen geformt wird. Die Azteken sahen Chia als ein so wichtiges Korn an, dass sie es ihren Göttern während religiöser Zeremonien darbrachten. In geringem Umfang und mit wenig technischen Hilfen bauen Nachkommen mexikanischer Indianer bis heute dieses alte Korn an. Obwohl man es vielleicht nicht vermuten würde, ist es aber interessant, daß Chia noch immer zur Zubereitung eines beliebten Getränkes verwendet wird, das „chia fresca“ heißt. Dabei werden die Samen in Wasser eingeweicht und dann mit Fruchtsaft gemischt und als Erfrischungsgetränk konsumiert.



Verwendung

Chia kann als Ganzes gegessen werden und muss nicht gemahlen werden (z.B. als vorzügliches Müsli). Man kann Chia allein oder gemischt mit Fruchtshakes, Joghurt, Säften, Suppen, Salaten, Omeletts, Frühstücksflocken etc. essen. Es kann auch (ganz oder gemahlen) mit Mehl gemischt werden um Brot, Gebäck, Pizza, Mehlspeisen, Kuchen usw. zu machen.

Ein großer Vorteil: Chia hat keinen Eigengeschmack. Dieser neutrale Geschmack ermöglicht es Chia überall einzusetzen. Es kann zur Verbesserung vieler und fast aller mit Mehl zubereiter Speisen und Rezepte genommen werden. So können sie es den meisten Ihrer Lieblingsspeisen und Getränke dazumischen.



Nährwerte

Chiakorn enthält 21 Prozent Protein, was höher ist als in anderen Getreiden wie Weizen (14%), Mais (14%), Reis (8.5%), Hafer (15.3%), Gerste (9.2%) und Amaranth (14.8%). Im Unterschied zu den meisten anderen Getreiden weist Chiakorn keinen Mangel an einzelnen für die menschliche Ernährung essentiellen Aminosäuren auf. Andere Getreide haben ein Defizit an zwei oder mehr essentiellen Aminosäuren und müssen gemischt oder ergänzt werden um vollwertig den menschlichen Bedarf zu decken. Chiasamen sind reich an B-Vitaminen, Kalzium, Phosphor, Kalium, Eisen, Magnesium, Zink und Kupfer. Schon eine Portion Chiasamen (nur 2 Esslöffel) enthält einen große Anteil der empfohlenen Tageszufuhr an Ballaststoffen, Molybdän, Chrom, Selen und Biotin. Chia ist Gluten-frei.

Wegen des hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Ölen enthalten Chiasamen von Natur aus bereits die nötigen Antioxidantien zum Schutz gegen Fett-Oxidation, was sonst zum Ranzigwerden und verdorbenem Geschmack führen würde. Wasser- und Methanol-Extrakte entfetteter Chiasamen zeigten starke antioxidative Aktivität, wobei die wichtigsten Antioxidantien Chlorogensäure, Kaffeesäure und Flavonoid-glykoside sind. Die natürlichen Oxidationshemmer des Chiakorn sind ein wichtiger Unterschied im Vergleich zu anderen α-Linolensäure-Quellen wie Leinsamen, die sich leider durch ihren Mangel an natürlichen Antioxidantien schnell zersetzen und ranzig werden, was gesundheitliche Eigenschaften zunichte macht.



Die verschiedenen Farben von Chia (Salvia Hispanica L.)

Schwarz ist die ursprünglich natürliche Farbe der Chiasamen. Sie bestehen zu ungefähr 85% aus schwarzen und 15% grauen, weißen oder braunen Samen. Bei einer Variante, bekannt als weißes Chia ist es andersherum, 85% weiß, 15% die anderen Farben. Um diese Variante zu bekommen werden die weißen Samen von der originalen schwarzen Sorte isoliert und ausgesät. Das wird so lange wiederholt bis das erwünschte Farbverhältnis erreicht ist. Diese Farbe ist wenig verbreitet und normalerweise sehr viel teurer als die schwarze.

Manche Geschäftemacher nützten die Seltenheit der weißen Abart und versuchen daraus Kapital zu schlagen. Es gab ein Gerücht, weißes Chia sei nährstoffreicher als das natürliche schwarze, aber das ist erwiesenermaßen falsch. Im Allgemeinen sind beide Sorten identisch im Bezug auf Nährstoffe. Doch könnte sogar das Gegenteil der Fall sein. Denn jüngste Studien deuten darauf hin, daß die dunklere Variante MÖGLICHERWEISE einen höheren Grad an Antioxidantien enthalten könnte. Der einzige wirkliche Vorteil von weißem gegenüber schwarzem Chia ist, dass es in manchen Speisen optisch ansprechender wirkt.


Herstellung und Verwendung von Chiagel

Wenn Sie Chiakorn in Wasser geben, absorbiert es die Flüssigkeit und formt um die Samen herum ein Gel, das 9 bis 10mal schwerer ist als sein Trockengewicht. Das Ergebnis, inklusive der Samen innerhalb der gallertartigen Schicht, nennt man Chiagel.

Rezept: Zu 2 Tassen Wasser 1/3 Tasse Chiasamen hinzufügen (stellen Sie sicher, dass Sie zuerst Wasser nehmen, dann Chia!). Umrühren und mindestens 15 Minuten warten, damit die Samen gelieren. Wenn Sie lange genug warten (2-3 Stunden), erhalten Sie die maximale Menge an Gel und Klumpen zerfallen von selbst. Angesichts der Wartezeit ist es empfehlenswert Chiagel schon auf Vorrat zu machen und im Kühlschrank aufzubewahren. Gekühlt hält es in einem geschlossenem Behälter bis zu zwei Wochen.

Beim Backen können Sie ½ Tasse Chiagel statt 2 Eiern als Bindemittel verwenden.

Chiagel kann mit Getränken gemischt werden. Sie können die Samen entweder vorher in Wasser quellen lassen und dann in das Getränk mischen oder direkt im Getränk quellen lassen.

Chiagel kann Joggern, sowie Langläufern und anderen Ausdauersportlern nützen. Es ist das – völlig legale – Geheimnis mancher Marathonläufer. Es versorgt den Körper über einen längeren Zeitraum mit mehr Wasser und Energie, als wenn man Flüssigkeit allein drinken würde.



Wie man mit Chia auf natürliche Weise abnimmt

Chia wird von manchen „Diät-Traumnahrung“ genannt, weil es dem Essen beigemischt, Kalorien und Fett ersetzt ohne den Geschmack zu mindern. So können Sie eine normale Portion essen und dabei z.B. nur die Hälfte der Kalorien zu sich nehmen(!), weil das Essen mit Chia gestreckt wurde. Chia ist als Komplettquelle von Eiweiß (19-23 % Gewicht) bekannt und liefert alle essentiellen Aminosäuren in einem netten kleinen natürlichen Paket, dem Samen. Wie erwähnt bilden Chiasamen mit Wasser eine gelartige Form. Diese gelartige Substanz (Ballaststoffe!) hilft den Darm reinigen, indem sie Ablagerungen von den Darmwänden abtransportiert um diese effizient und regelmäßig zu beseitigen. Dabei ist Chia eine exzellente Quelle an Ballaststoffen – schon eine Portion (2 Löffel) kann 30% des täglichen Bedarfes decken.

Das Gel kann dabei in Fruchtshakes, Dressings, Brot, Saucen, Kuchen oder alle Speisen mit (Vollkorn)mehl gegeben werden. Da Chia einen milden Geschmack hat, verändert es den Geschmack der Rezepte nicht. Sie können das Basisrezept beibehalten, der Geschmack ist relativ gleich, doch der Nährwert wurde stark angereichert und die Kalorien oft gesenkt. Chia enthält zweimal so viel Ballaststoffe wie andere Samen oder Getreide, fünfmal mehr Kalzium als Milch, Bor, das dabei hilft Kalzium zu den Knochen zu liefern, zweimal mehr Kalium als Bananen, dreimal die gemessene antioxidative Wirkung von Heidelbeeren und dreimal mehr Eisen als Spinat. Chiasamen enthalten große Mengen an Vitamin B und Kalzium. Eine Unze (ca 28g) Chia enthält 2% RDA Vitamin B2 (Riboflavin), 13% Niacin (Vit. B3) und 29% Thiamin (Vit. B1) und weiters Spuren aller B-Vitamine. In ungefähr 100 Gramm Chia sind 600 mg Kalzium enthalten.

Chia verlangsamt die Auswirkungen von Zucker auf das System, wenn beide zusammen eingenommen werden. Das Gel erzeugt eine physische Barriere (eine Polysaccharidschicht) zwischen dem Kohlenhydrat und den Verdauungsenzymen, die Kohlehydrate aufspalten und verlangsamt die Umwandlung von Kohlenhydraten zu Zucker. Das bedeutet, dass die Energie des Essens gleichmäßiger abgegeben wird, was auch zu mehr Ausdauer führt. Man kann Chia mit sehr süßen Speisen oder Getränken, wie Apfelsaft ohne hohen Blutzuckeranstieg kombinieren. Das ist natürlich von großem Vorteil für Menschen mit Blutzuckerproblemen.

Die Proteine der Chiasamen enthalten kein Gluten. Das macht Chiakorn ideal für jeden, der sensibel gegen Gluten ist oder jemanden der einfach einen Ersatz für Gluten enthaltende Getreide wie Weizen, Gerste, Roggen und Hafer sucht.



Chia als Notration zur Überlebensnahrung

Chia ist die perfekte, natürliche Überlebensnahrung. Trockenes Chia hält ab Ernte ohne spezielle Lagerung bis zu 5 Jahre (auch wegen seiner natürlichen Antioxidantien). Es ist extrem nahrhaft. Eine kleine Menge Chia kann die meisten Nährstoffanforderungen des Körpers erfüllen. Im Notfall können 2-3 Esslöffel Chiagel mit 16 Unzen Wasser oder einem nahrhaften Getränk gemischt einen Menschen soweit sättigen um eine oder sogar mehrere Mahlzeiten, je nach Stoffwechsel auslassen zu können.

Zu guter Letzt: Verfügbarkeit

Es ist manchmal schwer, sich in Europa Chia zu besorgen. Der simple Grund: es gibt oft nicht genug davon. Aber wir haben eine verlässliche Quelle gefunden. Besorgen Sie sich dieses „Wundervollkorn“ noch heute. Sie werden es nie mehr missen wollen!

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