Softlaser

Neue Therapiemöglichkeiten durch Low-Level Lasertherapie

Biologische Wirkungen des Laserlichtes

Die biologische Wirkungsweise des Laserlichtes soll hier kurz beschrieben werden.

In weiterer Folge wird dann genauer auf die für kosmetische Anwendungen anwendbaren Mechanismen eingegangen.

Primäre oder direkte Effekte

Biochemische Effekte

Bioelektrische Wirkung

Bioenergetische Wirkung

Sekundäre oder indirekte Effekte

Die primären Effekte, die unmittelbar durch Absorption verursacht werden und sich innerhalb der Absorptionszone und deren Umgebung befinden, verursachen zwei indirekte Effekte, die Stimulation der Mikrozirkulation und die Stimulation des zellulären Stoffwechsels.

Allgemein therapeutische Wirkungen

Analgetischer Effekt

Entzündungshemmender und antiödematöser Effekt

Biostimulatorischer Effekt – Stimulation des Gewebestoffwechsels

Die Biostimulation bei Wunden und Narben

Der Wundtyp (und demzufolge der Heilungsprozeß) wird bestimmt durch: die Kraft der Gewalteinwirkung, Ursache (mechanisch, thermisch oder chemisch), die Größe und Form des schädigenden Mediums, die Richtung der Hautlinien sowie der Gewebeart, die verletzt ist.

Manchmal liegt nicht nur eine oberflächliche kutane Erosion vor, sondern es sind Gewebeschichten in größeren Tiefen in Mitleidenschaft gezogen worden. Hierbei kann ein Hohlraum im Körper entstanden sein und es tritt Substanzverlust auf.

Die Lasertherapie kann von hohem Wert sein, um Gewebe zu rekonstruieren.

Im allgemeinen gilt: wenn eine Wunde in Gewebe mit geringer Elastizität auftritt und Wundränder klaffen, dann retrahieren die Wunden der durchschnittenen Gefäße, Muskeln, Sehnen und Nerven. Dadurch wird der normale Heilungsprozeß gefährdet und kann die Vernarbung mit Retraktionsproblemen verbunden sein. In diesem Fall kann die Laserbestrahlung das Granulationsgewebe wiederherstellen. Dies ist notwendig, um verlorenes Gewebe zu rekonstruieren. Außerdem wird die Reepithelisation der Wunde beschleunigt.

Bei der Heilung von Wunden ist das Ziel, zwei blutige Flächen zu vereinigen und so schnell wie möglich die Originalstruktur wiederherzustellen. Dies muß so schnell wie möglich geschehen, um einer Infektion zuvorzukommen, die den Heilungsprozeß behindern könnte.

Sobald die Wunde sauber ist, wird Laserbestrahlung mit einer Dosierung von 4 Joule/cm in erster Linie eine Zunahme der Bindegewebszellen verursachen und die Bildung neuer Kapillaren stimulieren. Weiters wird die Regeneration des Epithels verbessert, mit der Folge , daß die Wunde nach ein paar Tagen vollständig geschlossen ist. Es kann passieren, daß die Wunde Substanzverlust verursacht, was mit einer Separation der Wundränder einhergeht. Als Folge des ätiologischen Agens kann eine Infektion oder eine Nekrose entstehen.

In diesen Fällen ist die Bildung von Granulationsgewebe mit Kapillaren, Bindegewebszellen und Leukozyten für den Genesungsprozeß notwendig. Letztere sind nicht immer sicher, vor allem nicht bei älteren Menschen und Patienten mit mangelhafter Ernährung.

Auch hier gibt es mit Lasertherapie spektakuläre Ergebnisse. In fünf Terminen kann der Regenerationsprozeß derart vorangetrieben werden, daß rötliches, vollständig kohärentes Granulationsgewebe gebildet wird. Der entzündungshemmende Effekt des Lasers beugt einer Entzündung vor. Die Behandlung jeder Wunde, bei der Substanzverlust aufgetreten ist, muß sich auf zwei Applikationsformen stützen:

Zunächst muß Granulationsgewebe stimuliert werden, indem man die Innenseite der Wunde mit einer Dosis in der Höhe von 3 bis 4 Joule/cm bestrahlt.

Danach ist es notwendig, den Wundrand mittels Laserpunktapplikation zu stimulieren.

So beschleunigt man die Proliferation der Epidermis, so daß die Wundränder langsam aufeinander zu wachsen, während die verlorengegangenen Substanz wiederhergestellt wird. Dadurch entwickelt sich die Vernarbung nicht nur schneller, sondern es bildet sich außerdem eine Narbe besserer Qualität. Darüber hinaus wird Fehlbildungen des Kollagens vorgebeugt. Laserbestahlung verhindert bei allen Vernarbungsprozessen die Entstehung von Keloiden und verändert frisch gebildete Keloide in jungem Gewebe. Der Laser beschleunigt das Zuwachsen der Wunde und eliminiert in 80% der Fälle den Schmerz, so daß die Analgetikagabe überflüssig ist.

Herpes (Lippen- oder Fieberbläschen)

ist eine durch den Herpes-Simplex-Virus (HSV) hervorgerufene Infektion der Haut und Schleimhäute, welche zur Rezidivierung (wiederholtes Auftreten) neigt. Das Herpesvirus ist weltweit verbreitet.

Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion oder unmittelbaren Kontakt. Die Erstinfektion erfolgt meist in der frühen Kindheit (Stomatitis aphtosa = Mundfäule) oder inapparent (symptomlos). Das danach im Körper symptomlos vorhandene bzw. ruhende Herpesvirus wird durch Stress-Faktoren wie fieberhafte Infekte, akute oder chronische seelische bzw. körperliche Überlastungen (Energiemangel), übermäßiges UV-Licht usw. ausgelöst und aktiviert. Die Herpeserkrankung tritt bevorzugt im Lippenbereich (Lippen- oder Fieberbläschen) auf.

Die vom Herpesvirus betroffenen Hautzellen verfügen von Natur aus über vielfältige und gezielte Abwehrstrategien gegen das Herpesvirus. Diese werden bei einer akuten Infektion mobilisiert. Dazu benötigen die Hautzellen Zellenergie (ATP). Die Behandlung mit dem Low-Level-Laserlicht hilft den kranken Hautzellen vermehrt Zellenergie (ATP) zu produzieren und führt so zu einer natürlichen und schnellen Abheilung der Krankheitssymptome. Bei wiederholter Anwendung kommt es zu einer Verminderung der Rezidivrate (Wiederauftreten) der Herpeserkrankung.

Anwendungsbeispiel bei Herpes:

Das Gerät circa 1 cm von der betreffenden Stelle entfernt halten. Bei beginnender Behandlung 5 – 10 mal täglich 3 Min. bestahlen, später 3 – 5 mal täglich.

Entzündete Mundwinkel,

welche über einen längeren Zeitraum hinweg nicht abheilen, können mit dem Laser erfolgreich behandelt werden. Die erschöpften Hautzellen werden durch das biostimulative Low-Level-Laserlicht zu einer vermehrten ATP-Produktion angeregt. So können die betroffenen Hautzellen ihre Wundheilungsmechanismen optimal ausführen, und es kommt zu einem raschen Abklingen der Beschwerden.

Aphten der Mundschleimhaut

sind eine besondere Erscheinungsform der Herpesviruserkrankung. Die Behandlung mit dem Low-Level-Laserlicht wirkt hier nach dem gleichen Prinzip wie dort beschrieben.

Anwendungsempfehlung:

Die erkrankte Stelle mit einem Abstand von ca. 1 cm 3 – 5 mal täglich 3 Min. bestrahlen. Das Gerät nicht direkt auf die Wunde aufsetzen.

Rissige Haut

Bei rissiger Haut kommt es bei regelmäßiger Anwendung zu einer besseren Energieversorgung der betroffenen Hautzellen und damit zu einer rascheren Abheilung.

Anwendungsempfehlung:

Die erkrankte Stelle mit einem Abstand von ca. 1 cm 3 – 5 mal täglich 3 Min. bestrahlen. Das Gerät nicht direkt auf die Wunde aufsetzen.

Akuter und chronischer Schnupfen

Akuter bzw. chronischer Schnupfen entsteht meistens durch sog. Grippeviren. Hier gilt das gleiche wie bei den Herpesviren. Die menschlichen Zellen besitzen gegen diese Eindringlinge vielfältige und gezielte Abwehrmechanismen. Diese werden bei einer akuten Infektion mobilisiert. Dazu benötigen die Schleimhautzellen der Nasen- und Nasennebenhöhlen Zellenergie (ATP).

Die Behandlung mit dem Softlaser (Ausleuchten der Nasenhöhlen beider Seiten), sowie Bestrahlung von 2 Arealen links und rechts der Nase (über den Eingängen der Nasenhöhlen) mit einer Bestrahlungszeit von insgesamt 30 Minuten täglich, hilft der kranken Schleimhautzelle vermehrt Zellenergie zu produzieren und führt so zu einer natürlichen und schnellen Abheilung der Krankheitssymptome. Bei wiederholter Anwendung kommt es durch die verbesserte Energiesituation der Schleimhautzellen zu einer Verminderung der Rezidivrate (Wiederauftreten) der Krankheit.

Bei einer allergischen Rhinitis (z.B. dem sogenannten "Heuschnupfen") befinden sich die Schleimhautzellen in einer chronischen Überforderungssituation. Die regelmäßige Anwendung führt hier ebenfalls zu einer verbesserten Energiesituation in der Schleimhautzelle, was wiederum zu einer verbesserten biologischen Qualität der Nasenschleimhäute führt, welche einen stetigen Rückgang der Symptome bewirkt. Auch wunde Naseneingänge heilen sehr gut durch das Laserlicht ab.

Anwendungsbeispiel bei Schnupfen:

Der Softlaser soll so gehalten werden, daß er die jeweilige Nasenhöhle ausleuchtet. Es ist nötig, beide Nasenhöhlen je 3 Min. lang etwa 3 – 5 mal täglich zu beleuchten. Das Gerät nicht in die Nasenhöhle stecken (Behandlungsdauer ca. 3 – 4 Tage).

Die Behandlung der Akne

Sowohl aus ästhetischer als auch aus psychologischer Sicht sind Narben im Gesicht und am Hals, wie auch die Akne sehr lästig für den Patienten.

Im allgemeinen taucht das Problem Akne in der Pubertät auf und hört von selbst nach einigen Jahren auf. Manchmal bleiben einige häßliche Pusteln zurück. In einigen isolierten Fällen, in denen diese Dermopathie nicht abheilt, ist eine spezifischere Behandlung erforderlich.

Die Zunahme der Anzahl der Talg- und Schweißdrüsen führt zu einer Hyperkeratinisierung des Haartalgröhrchens. Hierdurch entstehen Pustel, die weiß oder schwarz sind, je nach dem , ob die Pore geschossen ist oder nicht. Der weiße, geschlossene Pusteltyp ist für die Akne und den entzündlichen Prozeß verantwortlich.

Zusammen mit einer Mikrobenkolonisation tritt eine Atrophie der Schweißdrüsen auf. Daneben bildet sich eine Entzündungsläsion und es erscheine Pusteln, Knoten und Zysten. In diesem Stadium werden die unerwünschten Narben gebildet.

Der Laser hat seine Effektivität bewiesen durch:

Besonders dies letztere sorgt dafür, daß das Verschwinden der Eruptionen keine unerwünschten Spuren hinterläßt,

Wurde die Akne nicht richtig behandelt, so bleiben Narben und Läsionen als Überbleibsel zurück. Trotzdem können mit dem Laser dann noch gute Ergebnisse erzielt werden. Pusteln, die durch falsche Behandlung entstanden sind, werden mit einer Dosierung von 2 bis 3 Joule/cm behandelt. Eine regionale Bestrahlung ist hier vorzuziehen. Nach der zweiten oder dritten Sitzung hat sich die Kondition der Haut bereits stark gebessert. Dies kommt durch die Stimulation der Fibroblasten zustande, die die Kollagenproduktion erhöhen.

Die Pusteln trocknen nach einigen Sitzungen aus, womit einer Narbenbildung vorgebeugt wird. Sogar bei hypertophierten, mißgebildeten und schmerzhaften Narben ist der Laser durch seine stoffwechselaktivierende Wirkung nützlich.

Rezidive der Akne oder einzelne spontane Eruptionen können mit dem Laser mit einer Dosierung von 2 bis 3 Joule/cm behandelt werden.

Nach der Laserbehandlung sind topische Präparate zu empfehlen, weil deren Wirkung aufgrund des durch Lasereinwirkung verbesserten Metabolismus erhöht worden ist.

Die entzündungshemmende Wirkung des Laserlichtes

Eine Entzündung ist eine komplexe Reaktion des Gewebes auf Schädigungen, für die es zahlreiche Ursachen gibt: Mikroorganismen (u.a. Bakterien), Traumata, kalorische und chemische Agentien, immunologische Reaktionen usw.

Der Abbau von Mikroorganismen und toxischen Stoffen wird erschwert. Das Immunsystem des Körpers reagiert rasch, aber es durchläuft dabei verschiedene Phasen:

Phase 1

Es ist bekannt, daß alle Gewebe, die vom weitmaschigen Bindegewebe stammen, bewegliche Zellen unterschiedlicher Art enthalten. Diese sind imstande, Fremdkörper zu phagozytieren und werden als Makrophagen bezeichnet. Sie sind die erste Form der Verteidigung gegen eine Infektion.

Phase 2

Im geschädigten Bereich werden auch Substanzen freigesetzt, die einige Stunden nach dem Beginn der Entzündung für eine Zunahme der Leukozyten im Blut sorgen.

Diese Substanzgruppe wird der Leukozytose-induzierende Faktor (LIF) genannt unter dessen Einfluß neutrophile Leukozyten in die Blutbahn geschleust werden.

Es gibt drei Mechanismen, die die Leukozyten befähigen, den entzündeten Bereich vom Blut aus zu erreichen: Margination, Diapedese und Chemotaxis.

In der Folge tritt einige Stunden nach der Entzündung in der Läsion eine Vermehrung der neutrophilen Leukozyten auf, wodurch Fremdmaterial sofort phagozytiert wird, da es sich bei neutrophilen Leukozyten um reife Zellen handelt. Darauf folgt eine Zunahme der Produktion junger neutrophiler Leukozyten im Knochenmark.

Phase 3

Schließlich kann eine langsame, aber progressive Zunahme der Makrophagen im lädierten Gewebe festgestellt werden. Abhängig ist dies von der Reproduktion, aber auch von der Migration einer großen Anzahl Monozyten.

Nach der Migration erfolgt eine Zunahme der Monozytenproduktion im Knochenmark. Makrophagen stimulieren die Bildung von Antikörpern.

Dem Laser kommt in diesem komplexen Abwehrsystem ein wertvoller therapeutischer Effekt zu. Er bewirkt eine erhebliche Verbesserung der klassischen Entzündungssymptomatologie, nämlich Schwellung (tumor), Schmerz (dolor), Rötung (rubor) und Erwärmung (calor).

Laserlicht des roten und des infroroten Spektrums beeinflußt die natürlichen Abwehrmechanismen durch Stimulation der Phagozytose. Dies führt dazu, daß sich zahlreiche entzündliche Prozesse schnell verbessern. Der Vorteil der Lasertherapie gegenüber der klassischen Therapie ist, daß der thermische Faktor keine Rolle spielt.

Zusammenfassend kann man feststellen, daß die allgemeine Wirkung der Laserbestrahlung auf eine Entzündung in der Stimulation der unspezifischen, humoralen Abwehr, und zwar in der Zunahme der Synthese von Komplement, Lysozym und Interferon liegt, wobei auch die Phagozytose-Aktivität der neutrophilen Leukozyten und Makrophagen zunimmt.

Die Behandlung von schlaffer Haut und Falten

Wir können eine schlaffe, hypotone Haut definieren als Relaxation, Atonie und relative Atrophie des Bindegewebes, verbunden mit einem Verlust an Elastizität. Dies ist den Veränderungen in der Produktion des Kollagens und der Elastinfasern zuzuschreiben. Falten zeigen sich an der Epidermis, die teilweise durch Dehydration und insuffiziente Zellen des Stratum germinativum bzw. durch Atrophie des Panniculus adiposus verursacht werden.

Der Laser kann diese Situation dank seiner starken trophischen Wirkung verbessern, die den zellulären Metabolismus auf zwei Weisen anregt:

Durch direkte Einwirkung auf die Mitochondrien; die Organellen setzen die Lichtenergie in Zellenergie um, wobei die Menge ATP um 22% zunimmt.

Durch Stimulation der peripheren Mikrozirkulation verbesserte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung und bessere Hydration.

Bei der Behandlung der schlaffen Haut kommen zwei Methoden zur Anwendung:

Man unterscheidet zwischen Falten, die einen Ausdruck des Individuums darstellen und den sogenannten echten Falten.

Die letzteren werden u.a. durch Krankheit, Ermüdung, Genußmittelabusus und durch schnellen Gewichtsverlust verursacht.

Der Laser kann nützlich sein, die Wirkung hängt aber von der zellulären Reaktion des Patienten ab. Diese hängt wiederum von Faktoren wie Alter, Ernährung usw. ab.

Abschließend ist es noch wichtig, den vorbeugenden und verzögernden Effekt zu betonen, den der Laser auf den Prozeß der Deformation ausübt.

Verbrennungen

Bei Verbrennungen ersten Grades tritt aufgrund eines natürlichen Prozesses Reepithelisation auf, es sei denn, es liegt eine Infektion vor. Mit der Lasertherapie kann eine Wiederherstellung des Epithels innerhalb von 24 bis 72 Stunden erreicht werden. Gleichzeitig wird die Möglichkeit einer Infektion reduziert.

Bei Verbrennungen zweiten Grades ist die Dermis angegriffen und daher sind die Chancen einer Reepithelisation geringer.

Eine Verbrennung dritten Grades bedeutet, daß das subkutane Zellgewebe oder die Hypodermis beschädigt sind.

In diesem Fall ist Reepithelisation unwahrscheinlich, es sei denn , es existieren noch Basalzellen, die eine Regeneration ermöglichen.

In einem solchen Falle ist die plastische Chirurgie mit einer Hauttransplantation notwendig. Tägliche Termine mit Bestrahlung des Transplantats werden die Vernarbung günstig beeinflussen.

Im allgemeinen kann festgestellt werden , daß er Laser eine beschleunigende Wirkung auf die Reepithelisation hat, wenn es epithele Reste, wie Basalzellen , Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen gibt.

Die verbrannte Fläche wird bei einer Laserbehandlung über die gesamte Fläche bestrahlt, wobei die Dosierung zwischen 2 und 4 Joule/cm liegt. Dies ist abhängig von der Reaktion des Patienten und vom Verbrennungsgrad.

Die Wirksamkeit der Laserbestrahlung kann auf unterschiedliche Art und Weise nachgewiesen werden:

Anwendungsbereiche

Bestrahlungszeiten und Anzahl der Behandlungen:

Indikation

Erklärung

Anzahl der Behandlungen

Zeit in Minuten

Abszeß

Eiterherde

2 bis 10

5

Akne

Akne, unreine Haut

2 bis 5

2 bis 5

Aphten

Ausschlag auf Lippen u. Mundschleimhaut

2 bis 5

2 bis 5

Alopezie

Formen krankhaften Haarausfalls

2 bis 5

2 bis 5

Arthritis

Gelenkentzündung

5 bis 20

5 bis 10

Cellulite

Entzündung des Zellgewebes

5 bis 20

5 bis 10

Kuperose

geplatzte Äderchen

10 bis 20

5 bis 10

Distorsion

Verstauchung eines Gelenkes

2 bis 5

2 bis 5

Ekzeme

juckende Hautentzündungen

2 bis 5

2 bis 5

Frakturen

Knochenbrüche

5 bis 10

5 bis 10

Hautläsion

Verletzung od. Störung der Haut

2 bis 5

2 bis 5

Hämatome

Bluterguß

2 bis 5

2 bis 5

Herpes labialis

Fieberblasen

1 bis 5

2 bis 5

Herpes genitalis

Herpes im Genitalbereich

1 bis 5

2 bis 5

Herpes zoster

Gürtelrose

2 bis 10

5 bis 10

Mollusce

weiches Hautgeschwulst

1 bis 5

1 bis 5

Otitis

Ohrenentzündung

2 bis 5

2 bis 5

Wundheilung

offene od. postoperative Wunden

2 bis 5

2 bis 5

Sinusitis

Entzündung d. Nasennebenhöhle

2 bis 5

2 bis 5

Tendinitis

Sehnenentzündung

2 bis 5

2 bis 5

Tonsilitis

Mandelentzündung

2 bis 5

2 bis 5

Trigeminusneuralgie

Schmerzen d. Nervenäste

2 bis 5

2 bis 5

Ulcus cruris

Unterschenkelgeschwür

5 bis 20

4 bis 10

Verbrennungen

1.u.2. Grades, Sonnenbrand

2 bis 10

2 bis 10

Warzen

flache Warzen

2 bis 10

5 bis 10

Anmerkung: Alle angegebenen Werte gelten für einen 5 mW Softlaser und können sich von Patient zu Patient unterscheiden. Höhere Leistung verkürzt die Bestrahlungszeit.