Mühlviertler Hochlandrind
vom Noanbergergütl

Dr. Roth
Naturprodukte für's Leben®


Über uns und unsere Landwirtschaft

Der Betrieb

Unsere Landwirtschaft liegt in Oberösterreich, im Hochland des Mühlviertels.  Die einzelnen Flächen sind etwas verstreut. Vor einiger Zeit konnten wir unseren neuen Hauptbetrieb erwerben, die Landwirtschaft "Biohof Noabnberger" (1)  in Handberg, Gemeinde Waldhausen im Strudengau. Der zweite Betrieb, das "Lehen zu Steinach", oder einfach Stoaningerlehen genannt, ist in Treffling, Gemeinde Engerwitzdorf am Stadtrand von Linz, einige Weiden sind in der Gemeinde Klaffer am Hochficht direkt im wunderschönen naturbelassenen Böhmerwaldgebiet. Weitere Flächen befinden sich in Linz/Urfahr in Uni-Nähe: das kleine aber feine "Landgut Auhof". Insgesamt haben wir (2014) etwa 27 Hektar (2) Eigen- und Pachtgrund zur Verfügung, davon ist das meiste Grünland, welches zum Teil von unseren Hochlandrindern beweidet wird. Die übrigen Grünlandflächen werden zur Futtergewinnung für die Wintermonate genutzt. Unsere wenigen Äcker bebauen wir gerne mit seltenen Getreidesorten: zum Beispiel Ur-Roggen, auch Johanniskorn oder Waldstaudenroggen genannt und mit Buchweizen (auch als Haiden bekannt) und dazwischen zur Bodenverbesserung mit Kleegras und Luzerne (Alfalfa).

Natürlich sind wir ein Bio-Betrieb, bzw. waren mit einigen Teilflächen in Handberg bis 2013 noch in der Umstellungsphase, und werden vom anerkannten Prüfinstitut BIOS - Österreich und der AMA regelmäßig streBios Kontrollnummer AT-BIO-401 Logong kontrolliert. Wir sind Mitglied bei der ARGE Hochlandrind und weiteren wichtigen Organisationen, wie BIOregion Mühlviertel, der ARCHE NOAH usw.
                                                                                                                               

Wir sind eine reiner Familienbetrieb, alle Familienmitglieder, Eltern, 4 Söhne und deren Familien arbeiten zumindest teilweise und soweit es geht mit. Die landwirtschaftliche Haupttätigkeit macht Sohn Matthias Roth mit Unterstützung seiner tüchtigen Lebensgefährtin Nina, Betriebsführerin laut AMA ist Gertraud Roth und Dr. Georg Roth ist als Geschäftsführer der GmbH für Kommerzielles und diverse Fachgebiete zuständig. Sogar die Altbauern helfen gerne mit, was immer ihre Gesundheit erlaubt.

Hochlandrinder in Freundorf

Die Haltung von Hochlandrindern betreiben wir auch im Böhmerwaldgebiet, in der bekannten Kräutergemeinde Klaffer am Hochficht. Berühmt ist ja der Heil­kräutergarten in Klaffer. Dort am wunderschönen, kalten und glasklaren Klafferbach in Freundorf befinden sich einiger der Weiden, auf denen sich unsere Hochlandrinderherde besonders wohlfühlen: Kein Wunder, auch die Tiere schätzen die pure Kraft der berühmten Klaffegger Kräu­ter und Gräser, die reine Luft des Böhmerwaldes, das klare Quellwasser aus eigener Quelle, die Nähe des unergründlichen Waldes und das frische Hochlandklima in ca. 700 m Seehöhe. Dort fühlen sie sich so richtig wohl.

Freilich, harte Bedingungen sind es schon, fast zu jeder Jahreszeit kann es schneien (im Jahr 2010 z.B. sogar am 31. August am Hochficht), der Böhmwind bläst kalt und kräftig.

Handzahm und zottelig

Die Flächen, die wir haben, sind meist sehr steil, der Ertrag der Wiesen im Mühlviertel ist karg und eignet sich kaum für anderes als abgeweidet oder zu Viehfutter verarbeitet zu werden. Aber gerade diese Bedingungen schätzen die zotteligen Hochlandrinder um so mehr. Mit ein Grund wohl, warum ihr Fleisch auch in dieser Gegend so gesund und vital ist.

Unsere Rinder haben täglichen Kontakt mit Menschen und sind handzahm. Der Bestand umfasst verschiedene Typen, aber wir bevorzugen eher mittel- bis großrahmi­gen Typen mit gutem Fleischansatz, wobei uns auch der Erhalt der rassetypischen Eigenschaften ganz wichtig ist.

Diese typischen Eigenschaften und der gutmütige Charakter sind dabei ganz wesentliche wertbestimmende Faktoren der Zucht. Unser Zuchtstier Dundee II vom Kohlenerhof hat eine hochwertige Abstammung aus kanadischen und schottischen Linien und stammt vom erfolgreichen Züchter Jakob Kiesenhofer. Unser Bestand an Tieren wächst vor allem durch eigenen Nachwuchs aber auch durch selektiven Zukauf und umfasst etwa 27 Stück Hochlandrinder (2014). Die Farben sind hauptsächlich rotbraun, teils mit schwarzen und hellen Strähnen  (brindle) und hellblond.

Natürliche Vermehrung

Die Nachzucht erfolgt auf unseren Weiden ausschließlich durch Natursprung, das heißt, der Zuchts­tier steht bei den Kühen auf der Weide und es braucht keine künstliche Besamung. Auch Embryotransfer, stimulierende Hormongaben oder ähnliche technische Reproduktionsmethoden gehören nicht zu unserem Repertoire. Wir bemühen uns vielmehr unsere Tiere so natürlich und artgerecht als möglich zu halten. Wenn Sie sich für Haltung und Zucht von Hochlandrindern interessieren, wenden Sie sich gerne an uns (siehe Kontaktadressen). Sie sind aber auch aus allen anderen Gründen sehr herz­lich willkommen unsere Tiere zu besichtigen oder mit uns zu sprechen. Kurze Voranmeldung genügt.

Wertvolles Rindfleisch, auch im Hofladen

Der Nachwuchs, der nicht zur Zucht vorgesehen ist, wird als wertvolles Bio-Rindfleisch unter der Marke HIGHLAND-BEEF® vermarktet, in Paketen zu 5 bzw. 10 Kilo, sowie Sonderstücke, hausgemachte Fertigprodukte, Trockenfleisch nach Bündner Art, Würste usw., wofür wir eine Lizenzvereinbarung mit der ARGE Hochlandrind abgeschlossen haben und somit auch deren strengen Anforderungen entsprechen.

Zum Fleischbezug siehe unsere Preisliste und unsere geplanten Verkaufstermine. Oder besuchen Sie uns doch mal im Rahmen eines Ausfluges. Die Adresse ist Familie Roth v. Noamberger, Handberg 14, 4391 Waldhausen im Strudengau. Anmeldung Tel 06991 355 2201. Besucher sind immer willkommen.

Hofladen. Unter dieser Adresse betreiben wir auch eine Direktvermarktung bzw. kleinen Bauernhofladen, das Noamberger Bauerngschäftl, über den u.a. neben diversem Obst und Gemüse je nach Saison, Tees, Kräutern, Gewürzen, Getreiden, Salzen, Likören und Weinen auch das Fleisch bezogen werden kann (Voranmeldung sinnvoll, derzeit keine festen Öffnungszeiten).



Zu Bestellung und Preisen von Hochlandrindfleisch hier! 

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Unsere Hochlandrinder erreichen spät, etwa erst im Alter von 2-3 Jahren die beste Reife. Dieses lang­same Wachstum und die ständige Bewegung in der freien Natur bringen Fleisch von ganz außergewöhnli­cher Qualität. In diesem optimalen Alter ist zartes und weiches Fleisch gewähr­leistet. Es ist somit nicht nötig, Jungtiere oder Kälber zu schlachten um zartes Fleisch zu erhalten.

Weiderinder der Extraklasse 

Hochlandrinder werden ganzjährig 365 Tage, also auch im Winter im Freien auf der Weide gehalten. Sie genießen das sichtlich, Stallhaltung wäre für diese Zotteltiere völlig ungeeignet, sie zeigen eine klare Vorliebe für die kälteren Jahreszeiten. Ein Unterstand auf der Weide ist vorhanden, doch nutzen sie den höchstens im Sommer als Schattenspender, wenn es ihnen zu warm wird... Auch in dieser naturnahen Haltung mit viel Bewegung, natürlich ohne Getreide oder sonstiges Kraftfutter und ohne jede Mast liegt das Geheimnis der Qualität. Sie fördert die feine Marmorierung und den guten Eigengeschmack des Fleisches. Das Schlachten erfolgt naturnah stressfrei und erspart den Tieren einen langen Transport. Das Fleisch wird danach 3 Wochen bis zur richtigen Reife bei den korrekten Temperaturen im Kühlraum gelagert. Es ist generell hygienisch vakuumverpackt.

Ein gesunder Hochgenuß

Für den besonderen Geschmack und die Zartheit des Fleisches ist das gut in den Muskel eingelagerte Fett verantwortlich. Diese feine Marmorierung, so nennt man zart sichtbares Fett, welches das Fleisch dünn durchzieht, ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Hochland-Rindfleisch enthält viel weniger Fett und Cholesterin und zusätzlich ist dieses Fett viel günstiger zusammengesetzt als in Fleisch aus Massentierhaltung: Da sich die Tiere ihr Futter im Sommer selbst suchen und sie nur Grünlandfutter erhalten, enthält das Fleisch bedeutende Anteile an Omega-3 Fettsäuren (ähnlich wie Wildlachs oder Fisch und Wildfleisch von freilebenden Tieren)!

Nach neuesten Forschungen ist ein günstiges Verhältnis zwischen ungesättigten Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren ein wesentlicher Vorteil. Vielleicht auch dadurch und durch die kräuterreichen Weiden schmeckt Bio-Fleisch vom Hochlandrind würziger und aromatischer als anderes Rindfleisch und ist auf Grund des langsamen Wachstums sehr fein, kurzfasrig, leicht marmoriert und nicht trocken. Es ist auch deutlich dunkler und kräftiger im Geruch als Rindfleisch von Stalltieren anderer Rassen. Manche vergleichen es im Aussehen sogar mit Wild oder Hirsch, was auch plausibel klingt, bewegen sich doch unsere Weide-Rinder wie Wild ständig in der freien Natur und wählen sich ihr Futter selbst aus.
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(1) Die Situation bezüglich Schreibweise unseres Gutes ist kurios und macht uns etwas Kopfzerbrechen:  Jeder schreibt den Hausnamen anders. An der Hofzufahrt steht "Güterweg Narrnberger", die Tafel der Autobushaltestelle daneben verkündet: "Nabenberger", andere Schreibweisen in der Gemeinde sind Nonbergergütl, Nonberger, Nomberger, Noanberger, Narrenberger, Noabnberger etc. Wir haben uns vorerst für "Noamberger" entschieden, das kommt unsrer Meinung dem Gesprochenen am nächsten. So ähnlich sprechen den uralten Hausnamen auch unsere Altbauern aus, die es ja am besten wissen müssen.
(2) Die von der AMA anerkannte Flächen weichen davon deutlich ab. Wir haben z.B sehr viel steiles, felsiges, unwegsames und nicht maschinenbearbeitbares Gelände, oder von Bäumen überschirmte Flächen, sowie Wald, die zwar von unseren Tieren heiß geliebt und von uns mühsam bearbeitet werden, aber nicht von der AMA als landwirtschaftlicher Nutzgrund anerkannt werden.

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